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Etappe des Jakobswegs

Ribadeo nach Vilalba (Mit dem Fahrrad)

Von Ribadeo Nach Vilalba

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Startpunkt

Ribadeo

Ziel

Vilalba

Entfernung

74.60 km

Dauer

4.97 h

Schwierigkeit

Media

Anstieg

320 m

Etappe des Jakobswegs

Etappenbeschreibung

Eine Radwanderetappe, die die Küste von Lugo verlässt und ins ländliche Galicien vordringt. Ihre rund 74 km verbinden Ribadeo mit Vilalba und führen durch die Comarca A Mariña Central und die Terra Chá. Die Landschaft wechselt von der Atlantikküste zum galicischen Binnenland mit Wiesen, Eukalyptuswäldern und Mooren. Vilalba ist die Hauptstadt der Terra Chá, dessen Andrade-Turm in einen Parador Nacional (staatliches Hotel in einem historischen Bauwerk) umgewandelt wurde.
Diese Radwanderetappe markiert den Übergang zwischen der kantabrischen Küste und dem ländlichen Herzen von Lugo. Auf etwa 74 Kilometern verlässt der Camino del Norte (Nördlicher Weg) endgültig die Küste von A Mariña, um ins galicische Binnenland vorzudringen, und reiht ein Profil aus ständigen kurzen Anstiegen und Abfahrten aneinander, das Kondition erfordert. Es ist ein langer Tag mit wechselnder Landschaft, der Ribadeo mit Vilalba, der Hauptstadt der Terra Chá, verbindet.

Nach der Überquerung der ría de Ribadeo führt die Route landeinwärts nach Vilanova de Lourenzá, in ein Tal, das vom imposanten Kloster San Salvador beherrscht wird. Der Weg wechselt zwischen Pisten, corredoiras und Abschnitten von Nebenstraßen inmitten von Wiesen, Maisfeldern und Eukalyptusplantagen, mit dem charakteristischen galicischen Kleinbesitz, der von hórreos (traditionellen Speichern) und kleinen Weilern gesprenkelt ist.

Der interessanteste Punkt erreicht man in Mondoñedo, einer der einstigen Hauptstädte des Königreichs Galicien, dessen Basilika-Kathedrale einen Halt durchaus lohnt. Von hier aus nimmt die Route den härtesten Anstieg des Tages in Angriff, den Aufstieg zum alto da Xesta auf dem Weg nach Gontán und Abadín, schon mitten in der Hochebene von Lugo. Es ist der Abschnitt, der sich am stärksten in den Pedalen bemerkbar macht.

Ist der Pass überwunden, wird das Gelände sanfter und die Route dringt in die Ebene der Terra Chá vor, eine Comarca mit weiten Horizonten, Mooren und feuchten Wäldern. Die Ankunft in Vilalba kündigt sich durch die Silhouette des achteckigen Andrade-Turms an, der heute in einen Parador Nacional umgewandelt wurde und das Wahrzeichen des Ortes ist. Bekannt für seine Gastronomie —den capón de Vilalba (gemästeter Kapaun) und die Käse von San Simón da Costa— bietet die Hauptstadt der Terra Chá dem Radfahrer eine wohlverdiente Rast, bevor es weiter nach Süden geht.

Letzte Aktualisierung: 07/06/2026

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