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Etappe des Jakobswegs

Sarria nach Palas de Rei (Bici)

Von Sarria Nach Palas de Rei

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Startpunkt

Sarria

Entfernung

47.00 km

Dauer

3.75 h

Schwierigkeit

Media

Anstieg

900 m

Abstieg

780 m

Etappe des Jakobswegs

Etappenbeschreibung

Die erste galicische Etappe der letzten hundert Kilometer und zugleich die meistbegangene des gesamten Camino, denn Sarria ist der übliche Ausgangspunkt, um die Compostela zu erlangen. Die Strecke führt ins ursprünglichste ländliche Galicien, ein ununterbrochenes Auf und Ab zwischen Weilern, Eichenwäldern, Bächen und den charakteristischen hórreos und cruceiros. Nach einem ersten welligen Abschnitt geht es hinab zum aufgestauten Miño, über den Fluss hinüber und hinauf nach Portomarín, einem in der Höhe wieder aufgebauten Ort, dessen Wehrkirche San Nicolás Stein für Stein versetzt wurde. Die zweite Hälfte nimmt den langen Anstieg zur Sierra Ligonde in Angriff, ehe Palas de Rei erreicht wird. Es ist eine kurzweilig zu fahrende Etappe mit moderatem Höhenunterschied, geprägt von der festlichen, dicht gedrängten Pilgerstimmung auf diesem letzten Abschnitt des Camino.
Mit rund 47 Kilometern eröffnet diese Etappe den Schlussabschnitt des Camino Francés ab Sarria, dem beliebtesten Ausgangspunkt der gesamten Route. Das Profil ist jenes beständige Auf und Ab, das für das galicische Hinterland so typisch ist, ohne große Pässe, aber mit stetig wachsendem Gesamthöhenunterschied, in einer durch den großen Pilgerstrom belebten Atmosphäre.

Der Weg aus Sarria steigt durch die Altstadt hinauf, vorbei an der Kirche Santa Mariña und dem Kloster A Magdalena, um bald darauf in eine ländliche Landschaft von außergewöhnlichem Reiz einzutauchen: zwischen Steinmauern eingeschnittene Wege, Wälder aus Eichen und carballos, kleine Weiler mit ihren hórreos und cruceiros sowie der berühmte Meilenstein bei Kilometer 100, an dem sich viele Pilger fotografieren lassen.

Nach Morgade und Ferreiros führt der Weg hinab zum Miño, der hier im Stausee von Belesar gestaut ist und über eine lange Brücke überquert wird. Auf der anderen Seite führt eine steile Treppe hinauf nach Portomarín, einem Ort, der in den sechziger Jahren beim Bau des Stausees an seine heutige Stelle verlegt wurde; seine Wehrkirche San Nicolás der Johanniterritter wurde abgetragen und oben im Dorf Stein für Stein wieder aufgebaut.

Die zweite Hälfte der Etappe nimmt den längsten Anstieg des Tages in Angriff, hinauf zum Alto de Sierra Ligonde, über Gonzar und Castromaior, wo ein bemerkenswertes keltisches castro erhalten ist. Hinter der Höhe schlängelt sich der Weg über Ligonde und Eirexe nach Palas de Rei, einem Ort der Comarca A Ulloa, der traditionell das Etappenende markiert und sich auf die letzte Strecke nach Santiago vorbereitet.

Letzte Aktualisierung: 16/06/2026

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