Ort am Jakobsweg
Castromaior
600 m HöheDorf am Camino Francés zwischen Portomarín und Palas de Rei, berühmt für seine eisenzeitliche Wallburg —die einzige bedeutende am galicischen Jakobsweg— und seine romanische Kirche Santa María.
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600 m
Der Ort
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Castromaior ist ein kleines Dorf der gleichnamigen Pfarrei in der Gemeinde Portomarín in der Provinz Lugo, das der Camino Francés auf seinem letzten Abschnitt nach Santiago durchquert. Sein Name erinnert an das Denkmal, das ihn berühmt gemacht hat: den Castro de Castromaior, eine der bedeutendsten eisenzeitlichen Fundstätten im Nordwesten der Iberischen Halbinsel und die einzige bedeutende Wallburg, der der Pilger auf seinem Weg durch Galicien begegnet. Bewohnt zwischen dem 4. Jahrhundert v. Chr. und dem 1. Jahrhundert n. Chr., bewahrt sie eine beeindruckende Anlage aus runden Wohnhäusern, Mauern und Gräben, die sich nur wenige Meter vom Jakobsweg entfernt auf einer Anhöhe erstreckt, von der aus man das Tal überblickt. Neben den Häusern erhebt sich die Kirche Santa María, ein romanischer Bau vom Ende des 12. Jahrhunderts mit schlichtem Portal. Das Dorf markiert zudem den Beginn eines der anspruchsvollsten Anstiege der Tagesetappe, jenes, der zur Sierra de Ligonde hinaufführt. Für den Wanderer ist Castromaior ein kurzer, aber unvergesslicher Halt: eine Handvoll Steinhäuser, eine Bar zum Kräftesammeln und die seltene Gelegenheit, einen Blick auf das Galicien der Castro-Kultur zu werfen, bevor er weiter Richtung Palas de Rei zieht.
Letzte Aktualisierung: 25/06/2026
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