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Etappe des Jakobswegs

Etappe Muxía - Nemiña

Von Muxía Nach Nemiña

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Startpunkt

Muxía

Ziel

Nemiña

Entfernung

25.30 km

Dauer

9.25 h

Schwierigkeit

Schwer

Etappe des Jakobswegs

Etappenbeschreibung

Die anspruchsvollste Etappe des O Camiño dos Faros. Ihre 25,3 Kilometer reihen ununterbrochene Anstiege und Abstiege entlang einer schroffen und nahezu unzugänglichen Küste aneinander, mit Rampen von bis zu 23 % im Anstieg und 25 % im Abstieg auf technischem Gelände. Die ersten zehn Kilometer, zwischen dem Strand von Lourido und Moreira, bündeln das Härteste: zuerst der Monte Cachelmo und danach der Monte Pedrouzo, letzterer mit 264 Metern und zwei Kilometern Anstieg. Die Belohnung kommt am Cabo Touriñán, dem westlichsten Punkt des spanischen Festlands. Der Schlussabstieg öffnet den riesigen Strand von Nemiña, wo der Tag endet.
Die siebte Etappe legt 25,3 Kilometer zwischen Muxía und Nemiña zurück und gilt als die härteste des O Camiño dos Faros. Sie ist nicht die längste, wohl aber die mit dem Gelände, das am meisten in die Beine geht: die Küste ist hier schroff und nahezu unzugänglich, und der Pfad muss ohne Unterlass zwischen Geröllstränden, Bächen und Kliffs auf und ab steigen. Es empfiehlt sich, sie erst nach Abschluss der vorangegangenen Etappen anzugehen.

Der Weg verlässt Muxía über den Strand von Lourido und kommt sofort zur Sache. Die ersten zehn Kilometer, bis Moreira, sind die anspruchsvollsten der gesamten Route: der Anstieg zum Monte Cachelmo überwindet rund einhundertfünfzig Meter auf einen Schlag, und kurz darauf zwingt der Monte Pedrouzo zu zwei Kilometern Aufstieg bis auf 264 Meter Höhe. Die Rampen erreichen 23 % im Anstieg und 25 % im Abstieg, auf unebenem Untergrund.

Von oben öffnet der Aussichtspunkt Punta Buitra ein Panorama über die Halbinseln, die sich nach Süden aneinanderreihen. Der Abstieg bis auf Meereshöhe ist lang und technisch und bringt den Pilger zurück in eine Abfolge von Buchten und Geröllstränden, vom Atlantik gepeitscht und fast ohne Spur von Bebauung. Das Dorf Talón ist einer der wenigen bewohnten Orte der Strecke.

Das Wahrzeichen des Tages ist das Cabo Touriñán mit seinem Leuchtturm, der westlichste Punkt des spanischen Festlands. In einigen Wochen des Jahres ist es auch der Ort, an dem die Sonne in ganz Kontinentaleuropa am spätesten untergeht. Von dort steigt der Weg nach Süden ab, bis er am Strand von Nemiña mündet, einem riesigen, offenen Sandstrand, an dem einer der Tage endet, die von diesem Weg am stärksten in Erinnerung bleiben.

Letzte Aktualisierung: 05/08/2026

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