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Etappe des Jakobswegs

Etappe Negreira nach Vilaserío

Von Negreira Nach Vilaserío

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Startpunkt

Negreira

Ziel

Vilaserío

Entfernung

12.80 km

Dauer

3.25 h

Schwierigkeit

Mittel

Etappe des Jakobswegs

Etappenbeschreibung

Erster Abschnitt des langen Tages zwischen Negreira und Olveiroa, in Vilaserío geteilt für alle, die die über dreiunddreißig Kilometer lieber auf zwei Tage verteilen. Es sind knapp dreizehn kurze, aber anspruchsvolle Kilometer, denn hier liegt ein Großteil der Anstiege der gesamten Etappe. Der Weg quert den Fluss Barcala beim Pazo de Cotón und folgt hinter dem Weiler Zas dem alten Königsweg nach Fisterra, der stetig durch Eichenhaine, Kastanien, Kiefern und Eukalyptus ansteigt. Nach einem Stück entlang der Straße DP-5603, das auf sicherere Pfade ausweicht, erreicht man A Pena, auch Piaxe genannt, bereits im Hochland. Die letzten Kilometer zwischen Wiesen und kleinen Gehölzen münden in Vilaserío, einen kleinen Weiler der Pfarrei Bugallido mit Bar, Gemeindeherberge und einigen privaten Unterkünften. Ein kurzer Tag, der eine frühe Ankunft erlaubt und ausgeruht zum Monte Aro weitergehen lässt.
Die Etappe von Negreira nach Olveiroa ist über dreiunddreißig Kilometer lang und eine der härtesten des Camino de Fisterra. Ein Halt in Vilaserío bei Kilometer 12,8 teilt den Tag in zwei ungleiche Teile: einen kurzen ersten Abschnitt mit den wichtigsten Anstiegen des Tages und einen längeren zweiten über die Hochebene. Die Strecke führt durch ausgesprochen ländliches Gebiet mit sehr wenigen Versorgungsmöglichkeiten, daher sollte man Negreira mit Wasser verlassen.

Der Weg verlässt die Hauptstraße von Negreira in Richtung Pazo de Cotón, dessen steinerne Bogengalerie man durchquert, bevor die Brücke über den Barcala folgt. Bald erreicht der Camino nach gut drei Kilometern Zas, einen kleinen Weiler mit Laden und Bar, und taucht dann auf alten Wegen, die dem Verlauf des einstigen Königswegs nach Fisterra folgen, in einen angenehmen Wald ein.

Der mittlere Abschnitt ist der anspruchsvollste. Der Pfad steigt stetig zwischen Eichen, Kastanien, Kiefern und Eukalyptus an, vorbei an Steinmauern und kurzen steilen Rampen, die über mehrere Kilometer aufeinander folgen. Weiter vorn nähert sich der Camino der Straße DP-5603, deren Seitenstreifen möglichst über parallele Pfade umgangen wird, bis A Pena, auch Piaxe genannt, etwa bei Kilometer neun, mit Bar und Unterkunft. Von hier an weicht der dichte Wald allmählich Wiesen und Ackerland.

Die letzten rund vier Kilometer sind leichter und führen zwischen Wiesen und Feldern nach Vilaserío auf etwa 340 Metern Höhe. Der Weiler gehört zur Pfarrei San Pedro de Bugallido in der Gemeinde Negreira und zählt kaum fünfzig Einwohner.

Für Pilger bietet Vilaserío das Nötigste: eine Bar, private Herbergen am Weg und die Gemeindeherberge in der ehemaligen Schule am Ortsausgang. Am nächsten Tag geht es über O Cornado und As Maroñas weiter zur Hochebene des Xallas und zum Monte Aro, bevor der Abstieg nach Olveiroa folgt.

Letzte Aktualisierung: 13/09/2026

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