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Etappe des Jakobswegs

O Pedrouzo nach Lavacolla

Von O Pedrouzo Nach Lavacolla

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Startpunkt

O Pedrouzo

Ziel

Lavacolla

Entfernung

9.70 km

Dauer

2.30 h

Schwierigkeit

Baja

Anstieg

180 m

Abstieg

172 m

Etappe des Jakobswegs

Etappenbeschreibung

Erste Hälfte der letzten Etappe des Camino Francés, die im morgendlichen Pilgeraufbruch von O Pedrouzo ausgeht und nach knapp zehn Kilometern Lavacolla erreicht. Der Camino taucht zunächst in dichte Eukalyptus- und Eichenwälder ein, steigt zwischen den Weilern O Amenal und Cimadevila bergauf und bergab, bis er den Flughafen von Santiago bei San Paio umrundet. Nach Überwindung des höchsten Punktes der Tagesetappe steigt er nach Lavacolla hinab, einem Ort voller Symbolkraft: In seinem Fluss, dem heutigen Sionlla, wuschen sich die mittelalterlichen Pilger, um sauber in Compostela einzuziehen. Es ist ein Übergangsabschnitt, noch ländlich und bewaldet, der das Gemüt auf die unmittelbar bevorstehende Erregung der Ankunft in Santiago vorbereitet.
Dieser erste Abschnitt von rund zehn Kilometern eröffnet die letzte Tagesetappe des Camino Francés, jene, die von O Pedrouzo nach Santiago de Compostela führt. Die Strecke bewahrt noch den ländlichen und waldreichen Charakter Galiciens, auch wenn die Nähe der Stadt sich allmählich im Treiben des Flughafens bemerkbar macht.

Im Morgengrauen brechen die Pilger, getreu der Tradition, mittags an der Kathedrale anzukommen, von O Pedrouzo auf und tauchen in eine dichte Eukalyptuswaldung ein. Der Camino steigt durch die Weiler San Antón, O Amenal und Cimadevila bergauf und bergab, wo er die letzte ernsthafte Steigung der Strecke bewältigt.

Nach Überwindung der Anhöhe verläuft der Weg entlang des Zauns des Flughafens von Santiago auf Höhe von San Paio, dicht an der Landebahn, und erreicht den höchsten Punkt der Etappe, bevor der Abstieg beginnt. Kurz darauf weist eine Pilgerskulptur auf die Abzweigung nach Villamaior hin.

Schließlich steigt der Camino nach Lavacolla hinab, einer vom Fluss Sionlla durchquerten Pfarrgemeinde. Hier hielten, wie der Codex Calixtinus berichtet, die mittelalterlichen Pilger inne, um sich den Körper zu waschen, bevor sie vor den Apostel traten – ein Ritus, der dem Ort seinen Namen gab. Heute ist Lavacolla mit seinen Hotels und Restaurants vor den Toren Santiagos eine bequeme letzte Rast, bevor man den Monte do Gozo erklimmt.

Letzte Aktualisierung: 25/06/2026

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