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Etappe des Jakobswegs

Portomarín nach Castromaior

Von Portomarín Nach Castromaior

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Startpunkt

Portomarín

Entfernung

8.80 km

Dauer

2.30 h

Schwierigkeit

Baja

Anstieg

290 m

Abstieg

40 m

Etappe des Jakobswegs

Etappenbeschreibung

Erster Abschnitt der klassischen Tagesetappe zwischen Portomarín und Palas de Rei, hier in eine kurze Etappe mit stetigem Anstieg unterteilt. Der Jakobsweg verlässt Portomarín über die lange Brücke über den Stausee von Belesar und führt nach den steilen Treppen, die zum Ort hinaufsteigen, über Pisten und Eichenwälder in einem anhaltenden Anstieg weiter. Er führt am Weiler Toxibo vorbei und erreicht Gonzar mit seiner Kirche Santa María, bevor der letzte Anstieg nach Castromaior folgt. Die Belohnung ist doppelt: die romanische Kirche Santa María und, nur wenige Schritte vom Weg entfernt, der imposante Wallburg aus der Eisenzeit, der dem Ort seinen Namen gibt. Es ist eine kurze, aber im Profil anspruchsvolle Strecke, ideal als erste halbe Tagesetappe, um sich auf den Anstieg zur Sierra de Ligonde einzustimmen.
Der Jakobsweg teilt die Strecke zwischen Portomarín und Palas de Rei traditionell in eine einzige Etappe von fast fünfundzwanzig Kilometern; dieser erste Abschnitt von etwa 8,8 Kilometern legt deren erste Hälfte zurück, die hinsichtlich des Höhenunterschieds anspruchsvollste, und gewinnt vom Tal des Miño bis zu den Höhen von Castromaior nahezu zweihundertfünfzig Höhenmeter.

Der Aufbruch aus Portomarín ist einer der meistfotografierten Momente des galicischen Jakobswegs. Nachdem der Pilger zum Fluss hinabgestiegen ist, überquert er die lange Brücke über den Stausee von Belesar und nimmt die steile Freitreppe in Angriff, die zur Kapelle Nuestra Señora de las Nieves führt, einem Überrest des alten, unter den Fluten versunkenen Portomarín. Von hier an verläuft die Route parallel zur Straße und führt bald auf von Eichenwäldern gesäumte Schotterpisten.

Der Weg steigt stetig zwischen Wiesen und Eichenwäldern an, durchquert kleine Ortskerne wie Toxibo, bevor er Gonzar erreicht, dessen Kirche Santa María und dessen Rastplatz zu einer ersten Pause einladen. Von Gonzar aus führt ein letzter Anstieg nach Castromaior, dem Weiler, der die Anhöhe krönt.

Castromaior belohnt die Mühe mit zwei Kleinoden: der schlichten romanischen Kirche Santa María aus dem späten 12. Jahrhundert und vor allem dem Castro de Castromaior, einer der bedeutendsten Fundstätten aus der Eisenzeit im Nordwesten der Iberischen Halbinsel und der einzige bedeutende Wallburg, dem der Jakobsweg in Galicien begegnet. Seine Anlagen kreisrunder Wohnbauten, nur wenige Meter vom Weg entfernt, bieten eine geschichtsträchtige Pause, bevor es weiter nach Palas de Rei geht.

Letzte Aktualisierung: 25/06/2026

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