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Etappe des Jakobswegs

Tui nach Ribadelouro

Von Tui Nach Ribadelouro

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Startpunkt

Tui

Entfernung

6.50 km

Dauer

1.75 h

Schwierigkeit

Baja

Etappe des Jakobswegs

Etappenbeschreibung

Kurze Auftaktetappe auf galicischem Boden, die es erlaubt, den Weg aus Tui hinaus in aller Ruhe zu genießen. Der Pilger lässt die Kathedrale Santa María und die Altstadt über das Viertel Rebordáns hinter sich, überquert die Ponte da Veiga und wandert zwischen Gemüsegärten und Eichenhainen dem Lauf des Flusses Louro folgend. Höhepunkt der Strecke ist die Ponte das Febres, jene Brücke, an der die Überlieferung das Fieber verortet, das 1246 dem Leben des heiligen Telmo, des Schutzpatrons von Tui, ein Ende setzte. Kurz darauf taucht der Pfad in den üppigen Uferwald ein, der die Pfarrei Ribadelouro ankündigt — Ziel dieser kurzen Etappe am Ufer des Louro, ideal für alle, die den Marsch nach O Porriño teilen oder von der Grenze aus mit einem sanften ersten Kontakt zu Fuß ankommen möchten.
Diese kurze Etappe von 6,5 Kilometern entspricht dem ersten Abschnitt der klassischen Strecke zwischen Tui und O Porriño und eignet sich perfekt als Eingehtag nach der Überquerung des Miño von Portugal aus oder um den Marsch in zwei halbe Etappen zu teilen. Die Steigung ist minimal: Der Weg bleibt durchgehend in den Tallagen des Louro, ohne nennenswerte Anstiege.

Der Aufbruch in Tui beginnt an der Kathedrale Santa María und führt durch die Altstadt hinab ins Viertel Rebordáns, wo die romanische Kirche San Bartolomeu de Rebordáns wartet, eine der ältesten der Diözese. Die Route überquert die Ponte da Veiga und verläuft weiter über Pisten und Hohlwege zwischen Gärten, Weinlauben und kleinen Weilern, fast ständig begleitet vom Rauschen des Flusses Louro.

Den Höhepunkt des Tages bilden die Kapelle A Virxe do Camiño und kurz darauf die Ponte das Febres, eine mittelalterliche, sagenumwobene Brücke: Der Überlieferung nach erkrankte hier im Jahr 1246 der heilige Pedro González Telmo — San Telmo, Schutzpatron von Tui und Beschützer der Seeleute — an tödlichem Fieber. Ein Steinkreuz erinnert an das Ereignis und macht den Ort zu einer der stimmungsvollsten Stationen des Portugiesischen Weges in Galicien.

Hinter der Brücke taucht der Pfad in den dichten Uferwald von A Ribeira ein, einen grünen Tunnel aus Eichen, Erlen und Farnen, der in die Pfarrei Ribadelouro mündet. Zwischen ihren verstreuten Weilern findet der Pilger die Ruhe des ursprünglichsten ländlichen Galiciens: Hórreos, Steinkreuze und Flusswiesen, um Kräfte zu sammeln, bevor am nächsten Tag der Abschnitt nach O Porriño ansteht.

Letzte Aktualisierung: 29/07/2026

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