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Etappe des Jakobswegs

Etappe Utrera - Alcalá de Guadaíra

Von Utrera Nach Alcalá de Guadaíra

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Startpunkt

Utrera

Entfernung

18.50 km

Dauer

6.17 h

Schwierigkeit

Mittel

Anstieg

89 m

Abstieg

94 m

Etappe des Jakobswegs

Etappenbeschreibung

Etappe der Vía Augusta durch das Umland von Sevilla. Die rund 19 km verbinden Utrera — Hauptstadt des andalusischen Gitano-Flamenco und berühmt für seine Mostachones — mit Alcalá de Guadaíra, dem historischen Bäckerort Sevillas. Der Weg führt durch Getreidefelder, Olivenhaine und Wohngebiete des Sevillaner Umlandgürtels. Alcalá bewahrt seine Burg und die Mühlen am Fluss Guadaíra.
Die gut achtzehn Kilometer zwischen Utrera und Alcalá de Guadaíra sind einer der bequemsten Tage der Vía Augusta: sanftes Profil, überschaubare Distanz und ein Gelände, das keinerlei Schwierigkeiten bereitet. Der Höhenunterschied verteilt sich auf sehr flache Wellen, die beim Gehen kaum auffallen, und die Etappe ist in gut viereinhalb Stunden bei ruhigem Schritt bewältigt.

Der Ausgang aus Utrera lässt die Wallfahrtskirche Consolación hinter sich und führt auf breiten Feldwegen in das Umland von Sevilla. Das erste Drittel verläuft zwischen Getreidefeldern und Olivenhainen, mit Dehesas und eingezäunten Weiden, auf denen Kampfstiere gehalten werden: Die Region ist eine der historischen Wiegen des Kampfstiers, und die Zuchtbetriebe gehören ebenso zur Landschaft wie die Felder.

Im Mittelteil wellt sich das Gelände leicht, und der Weg gewinnt und verliert mühelos an Höhe. Es ist ein offener, heller Abschnitt mit sehr wenig Schatten, in dem die ersten Zeichen des Sevillaner Umlandgürtels auftauchen: einzelne Lagerhallen, asphaltierte Wege und vereinzelte Wohnsiedlungen.

Die Annäherung an Alcalá de Guadaíra erfolgt durch das Tal des Flusses, der der Stadt ihren Namen gibt. Die Umgebung verändert ihren Charakter, je näher das Wasser rückt, mit Ufervegetation und dem Pinienwald von Oromana, einem bewaldeten Ort, der die beste Rast des Tages bietet, bevor es in die Stadt hineingeht.

Alcalá de Guadaíra empfängt den Pilger unter der Silhouette seiner Burg, einer ausgedehnten almohadischen Festung, die die Stadt von oben beherrscht. An den Ufern des Guadaíra stehen noch die Getreidemühlen, die den Ort berühmt machten: Jahrhundertelang versorgte er Sevilla mit Brot, was ihm den Beinamen Alcalá de los Panaderos eintrug. Ein rundes Etappenende, nur einen Tag vom Ziel entfernt.

Letzte Aktualisierung: 10/08/2026

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