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Etappe des Jakobswegs

Etappe Vilalba nach Baamonde

Von Vilalba Nach Baamonde

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Startpunkt

Vilalba

Ziel

Baamonde

Entfernung

18.50 km

Dauer

4.50 h

Schwierigkeit

Leicht

Anstieg

209 m

Abstieg

273 m

Etappe des Jakobswegs

Etappenbeschreibung

Kurze und abwechslungsreiche Etappe, eine von denen, die sich wie von selbst gehen. Die 18,5 Kilometer zwischen Vilalba und Baamonde durchqueren weiterhin die Terra Chá mit einem fast flachen Profil – 209 Meter positiver Höhenunterschied auf dem gesamten Tag – und haben den Vorzug, dem Asphalt auszuweichen: Man kommt auf Erdpisten, Pfaden und Hohlwegen zwischen Steinmauern voran, die nach Regen leicht schlammig werden. Die Strecke überquert mehrere Bäche und Flüsse des Einzugsgebiets des Miño und durchquert die Weiler San Xoán de Alba und Pedrouzos, beide mit sehr einfacher Versorgung. Baamonde ist am Ende ein kleiner Wegeknoten mit Herberge, Pensionen und einer Überraschung: der hundertjährigen Kastanie, ausgehöhlt und von Víctor Corral bildhauerisch gestaltet, neben der Kirche Santiago.
Die Etappe zwischen Vilalba und Baamonde führt über 18,5 Kilometer durch die Terra Chá und ist auf dem Papier die einfachste des Abschnitts in Lugo: kaum 209 Meter positiver Höhenunterschied und 273 Meter Abstieg, ohne einen einzigen nennenswerten Anstieg. Ihr Verdienst liegt nicht im Profil, sondern im Gelände, denn sie ist einer der wenigen Tage des Camino del Norte in Galicia, der fast vollständig auf Asphalt verzichtet.

Man verlässt Vilalba und lässt die Torre dos Andrade hinter sich, und gleich darauf kommt der Camino in sein Element: Erdpisten, schmale Pfade und zwischen Steinmauern und Vegetation eingeschnittene Hohlwege, jener tiefe und schattige Weg, der für das ländliche Galicia so charakteristisch ist. Die Kehrseite der Medaille ist der Schlamm: Nach einem Regentag – und in der Terra Chá regnet es – werden diese Abschnitte leicht matschig, und es empfiehlt sich Schuhwerk mit griffiger Sohle und Geduld.

Der Tag überquert nach und nach das Netz aus Bächen und kleinen Flüssen, die die Ebene zum Einzugsgebiet des Miño hin entwässern, über Brücken und Steinstege, zwischen Mähwiesen, Maisfeldern und Eukalyptus- und Kiefernbeständen, die bereits die Waldlandschaft des Landesinneren ankündigen. Die beiden Bezugspunkte unterwegs sind San Xoán de Alba und Pedrouzos, Weiler aus wenigen Häusern, in denen sich die Versorgung auf das Nötigste beschränkt: Es ist keine Etappe, auf der man alles darauf setzen sollte, am Vormittag eine geöffnete Bar zu finden.

Baamonde in der Gemeinde Begonte ist ein kleiner Wegeknoten an der N-VI, mit Pilgerherberge, Pensionen und Bars. Sein eigenwilligster Winkel liegt neben der Kirche Santiago: eine hundertjährige, innen hohle Kastanie, in deren Stamm der einheimische Bildhauer Víctor Corral eine Kapelle mit einem Marienbildnis geschnitzt hat. Das Haus-Museum Corrals selbst, bevölkert von Figuren aus Stein und Holz, kann besichtigt werden und ist ein lohnender Halt für einen Nachmittag der Erholung. Von hier aus bereitet sich der Camino auf den langen Tag nach Sobrado dos Monxes vor.

Letzte Aktualisierung: 13/07/2026

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