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Etappe des Jakobswegs

Von Dumbría nach Muxía

Von Dumbría Nach Muxía

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Startpunkt

Dumbría

Ziel

Muxía

Entfernung

20.40 km

Dauer

5.00 h

Schwierigkeit

Media

Etappe des Jakobswegs

Etappenbeschreibung

Die zweite Hälfte der geteilten Etappe nach Muxía führt den Pilger an diesem Tag von rund 20 Kilometern aus dem Inneren der Costa da Morte zum Fischerdorf am Atlantik. Die Route mit welligem Profil und ohne große Schwierigkeiten trotz ihrer Länge durchquert eine Reihe ländlicher Weiler zwischen Feldern und Wäldern. In Ozón wartet einer der Schätze des Camino: der monumentale Hórreo von San Martiño, einer der längsten Galiciens, neben dem alten Kloster. Weiter geht das romanische Kloster San Xulián de Moraime dem letzten Abstieg zum Meer voraus. Die Ankunft in Muxía, mit dem Rauschen des Atlantiks und dem sich zwischen den Felsen erhebenden Heiligtum der Virxe da Barca, krönt eine der bewegendsten Etappen des jakobäischen Epilogs.
Die zweite Hälfte der geteilten Etappe nimmt den längeren Teil des Weges nach Muxía in Angriff: etwa 20,4 Kilometer mit welligem Profil, die ohne schwere Schwierigkeiten allein durch ihre Distanz Ausdauer verlangen. Der Tag führt durch das ländliche Herz der Costa da Morte und wechselt zwischen Wegen, Pfaden und kleinen Straßen inmitten steinerner Weiler, Ackerland und Flächen atlantischen Waldes.

Von Dumbría zieht die Route nach Westen durch Ortschaften wie Trasufre und A Grixa, in einer heiteren Landschaft aus gekalkten Häusern und Hórreos. Die Trasse steigt und fällt sanft, gewinnt und verliert Höhe ohne Sprünge, während der Pilger nach und nach die Nähe des Ozeans in der Vegetation und im Licht erahnt.

Der große kulturelle Höhepunkt des Abschnitts kommt in San Martiño de Ozón, wo ein monumentaler Hórreo mit zweiundzwanzig Feldern erhalten ist, einer der längsten Galiciens, verbunden mit dem alten Kloster des Ortes. Kurz darauf führt der Weg am Kloster San Xulián de Moraime vorbei, einem Juwel der ländlichen galicischen Romanik, das im Mittelalter ein bedeutendes Kloster- und Hospitalzentrum war.

Nach Moraime öffnet der endgültige Abstieg zur Küste endlich die Blicke auf den Atlantik. Die Route erreicht das Fischerdorf Muxía und gipfelt am Meer, am spektakulären Heiligtum der Virxe da Barca, das sich zwischen von den Wellen umtosten Felsen erhebt. Es ist ein Ende voller Legende und Spiritualität, einer der bewegendsten Punkte des gesamten Camino de Santiago, an dem der Pilger spürt, buchstäblich am Ende der Welt angekommen zu sein.

Letzte Aktualisierung: 20/07/2026

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