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Etappe des Jakobswegs

Pedrafita do Cebreiro nach Sarria (Rad)

Von Pedrafita do Cebreiro Nach Sarria

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Ziel

Sarria

Entfernung

40.00 km

Dauer

3.00 h

Schwierigkeit

Media

Anstieg

450 m

Abstieg

1110 m

Etappe des Jakobswegs

Etappenbeschreibung

Eine Übergangsetappe durch das Bergland von Lugo, überwiegend abwärts, die sich nach der großen Anstrengung des Aufstiegs nach O Cebreiro wie eine Belohnung anfühlt. Der Weg nimmt den Camino in der Höhe wieder auf und muss noch einige kurze Anstiege überwinden, etwa den Alto de San Roque und den Alto do Poio, den höchsten Punkt des Camino in Galicien. Von dort beginnt eine lange, schwindelerregende Abfahrt durch Eichen- und Kastanienwälder, mit Blick auf die Täler von Lugo, vorbei an Fonfría und Triacastela. Von dort kann die Route über Samos mit seinem beeindruckenden Benediktinerkloster oder über die kürzere Variante San Xil weiterführen. Der Tag endet in Sarria, dem beliebtesten Ausgangspunkt für alle, die die letzten 100 Kilometer zurücklegen. Die stellenweise technische Abfahrt verlangt einen umsichtigen Umgang mit den Bremsen.
Diese rund 40 Kilometer lange Etappe verbindet Pedrafita do Cebreiro mit Sarria durch das östliche Bergland von Lugo. Obwohl ihr Profil eindeutig abwärts führt, bewahrt sie einige anfängliche Anstiege vor einer langen Abfahrt, was sie zu einem angenehmen, aber technisch anspruchsvollen Tag für den Radfahrer macht.

Von Pedrafita aus gewinnt die Route die Höhe von O Cebreiro zurück und verläuft auf dem Kamm der Sierra inmitten von Landschaften großer Schönheit. Nach Liñares erreicht man den Alto de San Roque, überragt von der eindrucksvollen Statue des dem Wind trotzenden Pilgers, und kurz darauf den Alto do Poio auf etwa 1.335 Metern, den höchsten Punkt des Camino Francés in Galicien.

Ab dem Poio beginnt die eigentliche Abfahrt. Der Weg führt zwischen Fonfría und Biduedo durch eine Reihe kleiner galicischer Weiler mit ihren Hórreos und Eichen- und Kastanienwäldern hinab nach Triacastela, einem alten jakobäischen Etappenziel. Belag und Gefälle verlangen eine vorsichtige Fahrweise und einen guten Einsatz der Bremsen.

Von Triacastela aus kann der Radfahrer zwischen zwei historischen Varianten wählen. Die etwas längere Route über Samos erlaubt den Besuch eines der ältesten und monumentalsten Benediktinerklöster des Abendlandes. Die Alternative über San Xil ist kürzer und ländlicher. Beide treffen auf dem Weg nach Sarria wieder zusammen, einem lebhaften und eng mit dem Camino verbundenen Ort, denn er ist der häufigste Ausgangspunkt für alle, die die Compostela durch das Zurücklegen der letzten hundert Kilometer bis Santiago erlangen möchten.

Letzte Aktualisierung: 16/06/2026

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