Etappe des Jakobswegs
Zamora nach Santa Croya de Tera (Fahrrad)
Von Zamora Nach Santa Croya de Tera
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Ziel
Entfernung
89.60 km
Dauer
6.40 h
Schwierigkeit
Alta
Anstieg
635 m
Abstieg
568 m
Etappe des Jakobswegs
Etappenbeschreibung
Auftaktetappe des Camino Sanabrés mit dem Rad für alle, die in Zamora starten, der romanischen Stadt am Duero. Die ersten vierzig Kilometer folgen noch der Vía de la Plata durch die Getreideebene der Tierra del Pan, vorbei an Roales del Pan und Montamarta, ehe die Route den Stausee von Ricobayo und die Ruinen der Burg Castrotorafe streift. In Granja de Moreruela, neben dem 1158 gegründeten Zisterzienserkloster Santa María de Moreruela, gabelt sich der Weg und nimmt den nordwestlichen Ast nach Galicien: Hier beginnt der Sanabrés im eigentlichen Sinne. Der Schlussabschnitt überquert den Esla an der Puente Quintos, bewältigt die einzige fordernde Rampe des Tages und reiht breite Pisten durch Steineichen und mediterrane Macchia aneinander bis nach Tábara mit seiner Kirche Santa María, um von dort ins Tal des Tera abzufallen. Mit fast neunzig Kilometern ist es die längste Etappe der Reise, wenngleich die Höhenmeter überschaubar bleiben und der Untergrund bequem ist.
Die Etappe verbindet Zamora an einem einzigen Tag über 89,6 Kilometer mit dem Tal des Tera und ist damit die längste der gesamten Sanabrés-Radroute. Die kumulierten Höhenmeter halten sich mit rund 635 Metern Anstieg, verteilt auf sanfte Wellen, in Grenzen, und der Untergrund, überwiegend feste Feldwege und Abschnitte auf Nebenstraßen, erlaubt ein gleichmäßiges Tempo. Die Schwierigkeit liegt in der Distanz und in der Exponiertheit: Die Hochebene von Zamora bietet wenig Schatten und kaum Versorgung zwischen den Dörfern, weshalb ein früher Aufbruch und ausreichend Wasser ratsam sind.
Beim Verlassen Zamoras bleiben die romanische Altstadt und der Duero zurück, und die Route führt in die Comarca Tierra del Pan, offenes Getreideland bis zum Horizont. Roales del Pan ist der einzige Ort vor Montamarta bei Kilometer 19, das über eine schnurgerade, flache Piste parallel zur N-630 erreicht wird. Ein schneller Abschnitt ohne technische Schwierigkeiten, ideal zum Warmfahren.
Hinter Montamarta führt die Strecke am Stausee von Ricobayo entlang und an den Ruinen von Castrotorafe vorbei, einer befestigten mittelalterlichen Siedlung über dem Esla, die heute verlassen ist. Fontanillas de Castro und Riego del Camino säumen einen Abschnitt, den der Bau der Autobahn A-66 tiefgreifend verändert hat. Bei Kilometer 42 erreicht man Granja de Moreruela, jene Wegscheide, die dem ganzen Tag ihren Sinn gibt: Hier teilt sich die Vía de la Plata in den nördlichen Ast Richtung Astorga und den nordwestlichen, der nach Sanabria und weiter nach Ourense führt. Ein Halt am Kloster Santa María de Moreruela, 1158 gegründet und heute Ruine, lohnt sich.
Nun auf dem eigentlichen Sanabrés senkt sich der Weg zur Puente Quintos, um den Esla zu überqueren, und stellt sich der einzigen wirklich fordernden Rampe des Tages, kurz, aber steil. Danach folgen lange, bequeme Pisten durch Steineichenhaine und mediterrane Waldinseln, welche die Getreidemonotonie der vorangegangenen Stunden aufbrechen. Die Einfahrt nach Tábara bei Kilometer 67 wird von der Kirche Santa María beherrscht, berühmt dafür, das Skriptorium beherbergt zu haben, in dem der Beatus von Tábara illuminiert wurde.
Die letzten zwanzig Kilometer verlaufen auf Pisten und Ortsverbindungswegen über Bercianos de Valverde und Villanueva de las Peras durch welligeres, bewaldetes Gelände, ehe es hinab ins Tal des Tera geht. Santa Croya de Tera, ein kleiner Weiler am Flussufer, liegt einen Katzensprung von Santa Marta de Tera entfernt, dessen romanische Kirche die älteste bekannte bildhauerische Darstellung des Apostels Jakobus als Pilger bewahrt. Ein ruhiger Abschluss am Wasser und zugleich Auftakt für den Anstieg in die Comarca Sanabria, der am nächsten Tag wartet.
Beim Verlassen Zamoras bleiben die romanische Altstadt und der Duero zurück, und die Route führt in die Comarca Tierra del Pan, offenes Getreideland bis zum Horizont. Roales del Pan ist der einzige Ort vor Montamarta bei Kilometer 19, das über eine schnurgerade, flache Piste parallel zur N-630 erreicht wird. Ein schneller Abschnitt ohne technische Schwierigkeiten, ideal zum Warmfahren.
Hinter Montamarta führt die Strecke am Stausee von Ricobayo entlang und an den Ruinen von Castrotorafe vorbei, einer befestigten mittelalterlichen Siedlung über dem Esla, die heute verlassen ist. Fontanillas de Castro und Riego del Camino säumen einen Abschnitt, den der Bau der Autobahn A-66 tiefgreifend verändert hat. Bei Kilometer 42 erreicht man Granja de Moreruela, jene Wegscheide, die dem ganzen Tag ihren Sinn gibt: Hier teilt sich die Vía de la Plata in den nördlichen Ast Richtung Astorga und den nordwestlichen, der nach Sanabria und weiter nach Ourense führt. Ein Halt am Kloster Santa María de Moreruela, 1158 gegründet und heute Ruine, lohnt sich.
Nun auf dem eigentlichen Sanabrés senkt sich der Weg zur Puente Quintos, um den Esla zu überqueren, und stellt sich der einzigen wirklich fordernden Rampe des Tages, kurz, aber steil. Danach folgen lange, bequeme Pisten durch Steineichenhaine und mediterrane Waldinseln, welche die Getreidemonotonie der vorangegangenen Stunden aufbrechen. Die Einfahrt nach Tábara bei Kilometer 67 wird von der Kirche Santa María beherrscht, berühmt dafür, das Skriptorium beherbergt zu haben, in dem der Beatus von Tábara illuminiert wurde.
Die letzten zwanzig Kilometer verlaufen auf Pisten und Ortsverbindungswegen über Bercianos de Valverde und Villanueva de las Peras durch welligeres, bewaldetes Gelände, ehe es hinab ins Tal des Tera geht. Santa Croya de Tera, ein kleiner Weiler am Flussufer, liegt einen Katzensprung von Santa Marta de Tera entfernt, dessen romanische Kirche die älteste bekannte bildhauerische Darstellung des Apostels Jakobus als Pilger bewahrt. Ein ruhiger Abschluss am Wasser und zugleich Auftakt für den Anstieg in die Comarca Sanabria, der am nächsten Tag wartet.
Letzte Aktualisierung: 13/07/2026
Wo übernachten
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