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Etappe des Jakobswegs

Xunqueira de Ambía nach Lalín (Fahrrad)

Von Xunqueira de Ambía Nach Lalín

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Startpunkt

Xunqueira de Ambía

Ziel

Lalín

Entfernung

75.30 km

Dauer

5.38 h

Schwierigkeit

Alta

Etappe des Jakobswegs

Etappenbeschreibung

Die anspruchsvollste Etappe des galicischen Abschnitts des Sanabrés auf dem Rad, die den Stiftsort Xunqueira de Ambía mit der Hauptstadt der Region Deza verbindet. Die Route führt zunächst durch das Arnoia-Tal hinab nach Ourense, wo sie den Miño überquert und die Stadt der heißen Quellen hinter sich lässt. Dann beginnt der harte Teil: ein anhaltender Anstieg von fast sechshundert Höhenmetern durch Eichenwälder und Kastanienhaine, mit dem Zisterzienserkloster Santa María de Oseira wenige Kilometer abseits der Strecke und dem Brot von Cea als Belohnung zur Halbzeit. Der Pass von Castro Dozón auf etwa 720 Metern markiert den höchsten Punkt der Etappe und den Eintritt in die Provinz Pontevedra. Von dort führt eine klare Abfahrt über die N-525 nach Lalín, wo der Radfahrer alle Dienstleistungen findet.
Mit 75,3 Kilometern und einem Profil, das bis auf 139 Meter im Miño-Tal abfällt, um danach auf 720 Meter am Pass von Castro Dozón anzusteigen, ist dies die härteste Etappe des Camino Sanabrés mit dem Fahrrad. Sie verbindet den Stiftsort Xunqueira de Ambía mit Lalín, der Hauptstadt der Region Deza, und durchquert die Provinz Ourense von einem Ende zum anderen entlang des historischen Korridors der N-525.

Der Aufbruch aus Xunqueira de Ambía erfolgt im Schatten der Stiftskirche Santa María, deren Kreuzgang und Barockorgel vor dem Aufsteigen einen Besuch wert sind. Die ersten Kilometer führen sanft durch das Arnoia-Tal hinab, zwischen Feldern und kleinen Weilern, bis sich das Gelände endgültig zum Miño neigt. Die Ankunft in Ourense markiert den tiefsten Punkt der gesamten Etappe: die Stadt der Burgas mit ihren Thermalquellen und ihrer Alten Brücke auf römischen Fundamenten lädt zu einer längeren Rast ein, bevor es ernst wird.

Denn nun folgt ein Anstieg ohne Gnade. Vom Talgrund gewinnt die Route in einem anhaltenden Aufstieg fast sechshundert Höhenmeter durch Eichenwälder, Kastanienhaine und eine Reihe ländlicher Weiler. Das Zisterzienserkloster Santa María de Oseira, das galicische Escorial genannt, liegt wenige Kilometer abseits der Strecke und lohnt den Umweg. Kurz darauf erscheint San Cristovo de Cea, berühmt für sein im Holzofen gebackenes Brot mit geschützter geografischer Angabe, ein Pflichtstopp zum Kräftetanken. Die Anstrengung gipfelt am Pass von Castro Dozón, dem Dach des Tages und der Grenze zur Provinz Pontevedra.

Nach dem Pass folgt die Belohnung: eine klare Abfahrt von etwa einem Dutzend Kilometern, die das Hochland hinter sich lässt und im Tal des Flusses Deza mündet. Lalín empfängt den Radfahrer mit allen Diensten einer Stadt von zwanzigtausend Einwohnern, der unbestrittenen Hauptstadt des galicischen Cocido, deren Wintermesse jedes Jahr Tausende von Besuchern anzieht. Ein guter Ort, um die Beine auszuruhen vor der letzten Etappe nach Compostela.

Letzte Aktualisierung: 13/07/2026

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