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Etappe des Jakobswegs

Etappe Pescia - Lucca

Von Pescia Nach Lucca

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Startpunkt

Pescia

Ziel

Lucca

Entfernung

26.30 km

Dauer

6.50 h

Schwierigkeit

Leicht

Anstieg

190 m

Abstieg

233 m

Etappe des Jakobswegs

Etappenbeschreibung

Eine freundliche Etappe mit sanftem Relief, die das Villenland zwischen der Valdinievole und der Ebene von Lucca durchquert. Beim Verlassen von Pescia steigt der Weg nach Collodi hinauf, einem am Hang klebenden Dorf, von dem Carlo Lorenzini den Namen nahm, unter dem er Pinocchio zeichnete, und führt am Barockgarten der Villa Garzoni vorbei. Danach verbindet die Route Petrognano und Segromigno in Monte, mitten im Gebiet der Luccheser Villen, mit der Villa Mansi und ihrem Park als Bezugspunkt. Das letzte Drittel senkt sich eben zum Fluss Serchio und führt nach Lucca hinein, einer Stadt, deren baumbestandene Promenade auf den Bastionen zu den schönsten Italiens zählt. Ohne technische Schwierigkeit und ohne harte Anstiege ist dies ein Tag zum gemächlichen Gehen.
Die 26 Kilometer zwischen Pescia und Lucca lassen sich bequem gehen: kaum 190 Höhenmeter im Aufstieg und ein Profil, das allmählich von der Valdinievole in die Ebene des Serchio absinkt. Es ist die Etappe der Villen, der Trockenmauern und der Wege zwischen Olivenhainen.

Der Ausgang aus Pescia steigt den Hang nach Collodi hinauf, einem Dorf gestaffelter Häuser, das den Hügel bis zur Burg emporklettert. Hier lebte die mütterliche Familie von Carlo Lorenzini, der den Namen des Dorfes als literarisches Pseudonym annahm und Die Abenteuer des Pinocchio als Carlo Collodi zeichnete. Zu Füßen der Häuser breitet sich die Villa Garzoni aus, mit ihrem Barockgarten aus Terrassen, Freitreppen und Wasserspielen, einem der spektakulärsten der Toskana.

Hinter Collodi führt der Weg in die Landschaft zwischen beiden Provinzen, zwischen Petrognano und Segromigno in Monte. Es ist das Herz des Luccheser Villenlands, jener Landsitze, die der Handelsadel der Stadt zwischen dem 16. und 18. Jahrhundert errichtete: Die Villa Mansi mit ihrer szenografischen Fassade und einem teils von Juvarra entworfenen Park ist von der Route aus am besten zu sehen.

Der letzte Abschnitt verliert an Höhe bis zur Ebene und nähert sich dem Serchio, der vor der Stadt überquert wird. Nach Lucca gelangt man durch eines der Tore seines Renaissance-Mauerrings, der unversehrt erhalten und in eine vier Kilometer lange baumbestandene Promenade auf den Bastionen verwandelt ist.

Im Inneren bewahrt die Kathedrale San Martino den Volto Santo, jenes hölzerne Kruzifix, das die Überlieferung Nikodemus zuschreibt und das Lucca zur Pflichtstation der die Via Francigena herabziehenden Pilger machte. Mit der Kirche San Michele in Foro, dem von Steineichen gekrönten Guinigi-Turm und dem elliptischen Platz des Anfiteatro verdient die Stadt mühelos einen ganzen Nachmittag.

Letzte Aktualisierung: 28/08/2026

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