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Etappe des Jakobswegs

Benavente nach Santa Croya de Tera

Von Benavente Nach Santa Croya de Tera

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Startpunkt

Benavente

Entfernung

23.10 km

Dauer

5.75 h

Schwierigkeit

Baja

Etappe des Jakobswegs

Etappenbeschreibung

Verbindungsetappe, die Benavente mit dem Camino Sanabrés verbindet und dabei den Astorga-Zweig und den Camino Francés meidet. Ein sanfter, im Wesentlichen flacher Wandertag, der das Tera-Tal flussaufwärts durch Getreidefelder, Bewässerungsland und kleine zamoranische Weiler wie Villanázar und Mózar führt. Es geht bequem über Feldwege und Abschnitte alter Viehtriebwege, mit wenig Schatten und dem weiten Horizont der zamoranischen Ebene. Die Ankunft in Santa Croya de Tera am Flussufer bringt den Pilger an das Tor zum Sanabrés: Im benachbarten Santa Marta de Tera wartet die romanische Kirche San Martín mit dem berühmten steinernen Bild des heiligen Jakobus als Pilger.
Diese Verbindungsetappe ermöglicht es Pilgern, die über den Camino del Sureste oder die Vía de la Plata nach Benavente kommen, auf dem Camino Sanabrés Richtung Santiago weiterzugehen, ohne Astorga zu passieren oder den Camino Francés zu berühren. Es sind 23,1 im Wesentlichen flache Kilometer ohne Pässe oder nennenswerte Steigungen, die in rund sechs Stunden ruhigen Gehens zu bewältigen sind.

Der Tag beginnt in der Altstadt von Benavente, überragt von der Erinnerung an die Burg La Mota mit ihrem Caracol-Turm. Die Route senkt sich in das Bewässerungsland hinab, wo Órbigo, Esla und Tera zusammenfließen, und bald weicht der Asphalt Feldwegen zwischen Getreideparzellen, Maisfeldern und Pappelhainen am Fluss.

Der mittlere Abschnitt folgt dem Tal flussaufwärts vorbei an kleinen zamoranischen Weilern wie Villanázar und Mózar, deren Häuser aus Lehmziegeln und Backstein an die traditionelle Architektur der Tierra de Campos erinnern. Schatten ist rar und der Horizont weit: In den heißen Monaten empfiehlt es sich, früh aufzubrechen und Wasser mitzunehmen, denn zwischen den Dörfern gibt es kaum Versorgung.

Die Etappe endet in Santa Croya de Tera, einem kleinen Dorf am Fluss mit einer altgedienten Herberge, einer der Pionierinnen der Route. Gleich jenseits der Brücke liegt Santa Marta de Tera mit seiner romanischen Kirche San Martín aus dem 11. Jahrhundert, deren Südportal das berühmte steinerne Bild des Jakobus als Pilger birgt – eine der ältesten bekannten Darstellungen des wandernden Apostels. Von hier an ist der Pilger vollständig in den Camino Sanabrés eingebunden.

Letzte Aktualisierung: 15/08/2026

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